Kirche engagiert sich

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart finden Sie einen bunten Strauß an Stiftungen mit unterschiedlichstem Engagement. Lernen Sie die Arbeit unserer Stiftungen besser kennen.www.kirche-engagiert-sich.de
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Unser Projekt: Hilfe für christliche Flüchtlinge im Nordirak

Weltweites Engagement

Weltkarte mit Highlight Irak

Video: Binnenflüchtlinge im Nordirak

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In der Niniwe-Ebene im Nordirak leben seit fast 2000 Jahren Christen. In der Zeit von 2014 bis 2016 wurden sie von der Terrormiliz des sogenannten "Islamischen Staat" (IS) vertrieben, ihre Dörfer wurden zerstört, in Mossul blieben von Kirchen, Wohnhäusern und der Universität nur Ruinen übrig. Inzwischen kehren die Flüchtlinge teilweise in ihre Heimat zurück oder bauen sich in benachbarten Regionen wie Erbil eine neue Heimat auf.

Hilfe in der Not

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Stiftung Weltkirche stehen den Flüchtlingen im Nordirak tatkräftig zur Seite: von Nahrung und medizinischer Versorgung über die Finanzierung von Existenzgründungen bis hin zu Zuschüssen für Schulmaterial, Handwerksgeräte und Fahrtkosten. Auf diese Weise wurden bereits über 500 Ausbildungen abgeschlossen, die Flüchtlingen ermöglichen, ihre Familien zu ernähren.

Engagiert für die Zukunft

Besonders eng gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Caritas Erbil in Zakho und Bashar Warda, dem engagierten Bischof der Diözese Erbil. Durch seine Initiative wurde zum Beispiel ein Wohnblock für 80 junge Familien und 40 Senioren neu eingerichtet, wobei das Dekanat Mühlacker in der Diözese Rottenburg-Stuttgart die vor Ort produzierten Küchen finanzierte. Für geflüchtete Studenten eröffnete der Bischof kurzerhand eine provisorische Ersatzuniversität. So sorgte er dafür, dass viele Christen vor Ort blieben, die ansonsten in andere Länder gegangen wären.

Verbundenheit mit der Diözese

Schon seit dem Jahr 2000 unterstützt die Diözese Rottenburg-Stuttgart die Christen in Erbil. Bischof Dr. Gebhard Fürst besuchte die Region im Jahr 2018 persönlich und konnte sich ein Bild davon machen, welch segensreiche Wirkung die Hilfe vor Ort entfaltet. In einem persönlichen Reisebericht schreibt Domkapitular Dr. Heinz Detlef Stäps, der den Bischof begleitete: "Selten habe ich so sehr gespürt, wie wichtig es ist, die Kirche vor Ort bei diesen Projekten tatkräftig zu unterstützen. Wir zeigen damit mehr als geschwisterliche Solidarität. Wir leisten damit mehr als einen Beitrag, dass Menschen nicht zu Flüchtlingen in Europa werden. Wir helfen einer blühenden Kirche, ihren Glauben zu leben und ihn nach außen zu bezeugen und wir unterstützen neues Leben, das im Nordirak aus den Verwundungen und Zerstörungen des Krieges und des Terrors aufblüht."

Geistige Verbundenheit: Genauso wichtig wie materielle Hilfe

Bischof Warda engagiert sich unermüdlich, damit Christen im Nordirak weiterhin Teil der irakischen Gesellschaft bleiben. Die Unterstützung der Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie der Stiftung Weltkirche stärken ihm dabei den Rücken, und das meint er ausdrücklich nicht nur materiell: "Es ist eine Gnade, wenn man in der Verfolgung nicht vergessen ist. Wir haben keine Furcht, weil ihr uns beisteht."

Sie möchten uns dabei unterstützen, den Christen im Irak zu helfen?

Sprechen Sie uns an oder spenden Sie direkt über die Webseite für die Stiftung Weltkirche! Ihre Hilfe kommt da an, wo sie am meisten gebraucht wird!

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